Psychotherapie

Der tiefenpsychologische Ansatz beruht auf einem Verständnis unbewusster Prozesse im Hier und Jetzt sowie ihrer Ursprünge in der Vergangenheit. In der Therapie kann es darum gehen, diese Zusammenhänge nicht nur rational zu begreifen, sondern emotional erlebbar zu machen und dadurch eine innere Veränderung zu bewirken. Manchmal ist das Therapieziel aber auch, sehr intensive Gefühle besser steuern und regulieren zu können, damit sie die eigene Seele und / oder die Beziehungen zu Anderen nicht so stark belasten. Im Falle von traumatischen Erfahrungen kommen spezifische innere und äußere Belastungen hinzu, die eine Bewältigung erschweren. Hier arbeite ich zusätzlich nach der Methode der psychodynamisch-integrativen Traumatherapie (PITT) nach Luise Reddemann.

Meine therapeutische Haltung ist geprägt durch den ressourcenorientierten Ansatz der systemischen Therapie und meine langjährige Tätigkeit als systemische Familientherapeutin.

Ich behandele Menschen mit vielfältigen Schwierigkeiten und Diagnosen, z.B. Depressionen, Angststörungen und Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS / kPTBS). Für eine Abrechnung über die Krankenkasse ist mindestens eine Diagnose nach ICD-10 die Grundlage. Falls Sie bereits in einer psychotherapeutischen Sprechstunde bei einer niedergelassenen psychotherapeutisch tätigen Person waren, haben Sie diese auf dem Formular PTV 11 erhalten. Bei Fragen hierzu kontaktieren Sie mich gerne unverbindlich.

Wenn Sie unter Geschlechtsdysphorie leiden und eine Psychotherapie / psychologische Stellungnahme im Rahmen einer möglichen Geschlechtsangleichung brauchen, melden Sie sich gerne bei mir. Ich begleite Sie auch im Prozess des Umgangs mit Unsicherheiten über Ihre Gender-Identität, Diskriminierungserfahrungen sowie komorbiden psychischen Erkrankungen auch unabhängig vom Transitionsprozess.

Die Therapie kann in englischer oder finnischer Sprache durchgeführt werden.